Über mich
Meditation ist für mich kein Tool, sondern ein Weg in den tiefen Kontakt mit mir selbst.
Ein mit mir sein, mit allem was gerade da ist.

Theresa Mendel
Meditationslehrerin
Für mich ist Meditation nicht einfach nur eine Methode oder Technik.
Ich sehe darin die Möglichkeit, dem gegenwärtigen Moment ehrlich zu begegnen.
Wirklich wahrzunehmen, was in uns da ist, anstatt ständig davor wegzulaufen oder es verändern zu wollen.
Meditation bedeutet für mich nicht, „perfekt ruhig“ zu werden.
Sondern bewusster zu werden.
Ehrlicher mit mir selbst zu sein.
Und langfristig etwas im eigenen Leben zu verändern, indem wir wieder lernen, mit uns selbst in Kontakt zu kommen.
Genau das hat Meditation in meinem Leben verändert.
Ich habe viele Jahre als Konditormeisterin gearbeitet und ein eigenes Café geführt.
Mit Team, mit Gästen, mit täglichen Öffnungszeiten und all dem, was nach außen oft wie ein erfülltes Arbeitsleben wirkt.
Und ich liebe diesen Beruf.
Gleichzeitig habe ich irgendwann gemerkt, wie weit ich mich selbst dabei oft von mir entfernt habe. Funktionieren, weitermachen, durchhalten und dabei kaum noch wahrnehmen, wie es mir eigentlich geht.
Meditation ist in dieser Zeit langsam in mein Leben gekommen. Nicht als die eine schnelle Lösung, sondern eher als Prozess.
Ich habe begonnen zu merken, wie wenig Raum ich mir selbst eigentlich gebe und wie viel sich verändert, wenn dieser Raum wieder entstehen darf.
Es war kein gerader Weg und auch kein schneller.
Eher ein langsames Wieder-Zurückfinden zu mir selbst.
Und bis heute ist es ein Prozess des Wachstums, denn wir sind niemals fertig.
Das Leben passiert. Immer.
Was mich bis heute an Meditation berührt, ist nicht das Ziel, immer entspannt oder ruhig zu sein. Sondern die Möglichkeit, mit allem da sein zu dürfen, was gerade da ist.
Und vielleicht spielt genau deshalb Genuss für mich weiterhin eine so wichtige Rolle.
Als Konditormeisterin habe ich gelernt, wie sehr Sinnlichkeit unser Erleben verändert.
Geschmack, Geruch, Texturen, bewusst wahrgenommene Momente.
Für mich ist Genuss nichts Oberflächliches, sondern etwas, das uns wieder in den Körper und in den gegenwärtigen Moment bringen kann.
Heute verbinde ich beides.
Meditation und Genuss.
Stille und Sinnlichkeit.
Nicht als Gegensätze, sondern als Möglichkeit, sich selbst wieder bewusster wahrzunehmen.
In meiner Arbeit geht es mir darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich selbst begegnen können.
Ohne Druck, ohne Erwartungen und ohne das Gefühl, etwas leisten zu müssen.
Sondern mit der Möglichkeit, ehrlich wieder zu spüren, was eigentlich da ist.

